Glutenfrei

Coconut Cooking – Glutenfreies Kokos-Brot

Koch- und Backbücher gehören quasi für uns zum Alltag wie die Tageszeitung 🙂 Wir lieben es zu stöbern, Ideen zu sammeln und Rezepte & Artikel kritisch zu hinterfragen. Somit freuen wir uns sehr, dass wir vom GU-Buchverlag Neuerscheinungen, die zu Foodhappinez passen, unter die Lupe nehmen zu dürfen. Als Kokos-Freak habe ich mich riesig über das neue Buch der Reihe ‚Happy Healthy Kitchen‘ von Hannah Frey gefreut und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Das Buch ist super ansprechend gestaltet und mit tollen Fotos sowie Bildern versehen. Passend zum Kokosfeeling, wie ich finde. Ihr bekommt gesunde und vor allem kreative Rezeptideen für jede Tageszeit: Coconutty Breakfast, Soups & Salats, Cocolicious Meals, Sweet Vibes, Healthy Snacks, Happy Drinks! Dazu gibt es verständliche Kurzinformationen über die gesundheitsförderlichen Aspekte von Kokosprodukten sowie sehr coole Ideen zur Körperpflege mit Kokosprodukten. Habt ihr schon mal Zahnpasta aus Kokos- und Minzöl selbst gemacht? Hannah zeigt euch, wie das funktioniert… Die Rezepte sind anschaulich geschrieben und werden durch kleine Tipps am Rande ergänzt. Jedes Rezept wird durch ein Bild ergänzt, welches direkt zum Nachzaubern und Ausprobieren motiviert. Mir gefällt zudem, dass die Rezept kreativ, aber nicht zu abgedreht sind. Die Zutaten lassen sich alle im gut sortierten Super- oder Drogeriemarkt bekommen. Mir ist natürlich sofort das glutenfreie Kokosbrot ins Auge gesprungen, welches ich gleich ausprobiert habe und euch als Erstes vorstellen werde. Ihr bekommt das Rezept mit den Originalzutaten sowie meiner persönlichen Änderungen 🙂 (Sorrrrryyyyyyyyyy, ich werde es wohl nie schaffen, ein Rezept komplett nach Anweisungen des Buches zu machen).

Zutaten für eine Kastenform:

2 Schalotten (habe ich weggelassen)

2 El Kokosöl

200 g körniger Frischkäse

2 El Apfelessig

5 Eier

100 g gemahlene Mandeln

50 g geschälte Hanfsamen (habe 2 EL Hanfprotein genommen)

50 g Sonnenblumenkerne

50 g Chia-Samen

50 g Leinsamen

40 g Kokosmehl

1 TL Salz

2 EL Backpulver (ich nehme Weinsteinbackpulver)

Meine Ergänzung, da ich keine Schalotten genommen habe: 2 TL Kurkuma, 1 TL Brotgewürz

Zubereitung:

  1. (Schalotten schälen, in kleine Würfel schneiden & im Kokosöl glasig dünsten) Den Backofen auf 175 Grad ( Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Kastenform mit Backpapier auslegen.
  2. Eier mit flüssigem Kokosöl leicht schaumig schlagen. Frischkäse und Apfelessig unterrühren. In einer separaten Schüssel werden Mandeln, Hanfsamen (Hanfprotein), Sonnenblumenkerne, Chic-Samen, Leinsamen, Kokosmehl, Salz, Backpulver (und Kurkuma & Brotgewürz) mischt. Die trockenen Zutaten sorgfältig mit der Frischkäse-Eis-Mischung vermengen.
  3. Den Teig in die Kastenform füllen und ca. 50 Minuten im vorgeheizten Ofen goldbraun backen: Wenn der Teig zu stark bräunt, einfach mit einer Alufolie abdecken. Anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

Ich finde das Brot sehr lecker und mag auch die feiner Note des Kurkumas in Verbindung mit dem Brotgewürz als herzhafte Variante. Es hat einen fluffigen Teig und frisch lassen sich auf jeden Fall die Eier herausschmecken. Für meine Lunchdose am nächsten Tag, habe ich mir Sandwiches mit Salat und Avocado gemacht 🙂 Ich lagere meine glutenfreien Brote häufig im Kühlschrank.

Tipp für das Buch: Hinweis zur besten Lagerung des Brotes.

 

Meine süße Paleo-Variante ohne Frischkäse

Zutaten für eine kleine Kastenform:

1 reife Banane

2 Eier

3 EL Kokosmilch

2 EL Kokosöl

60 g gemahlene Mandeln

30 g Kokosmehl

1 EL Hanfprotein

je 25 g Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Leinsamen

1 Prise Salz

1 EL Backpulver

Zubereitung:

  1. Ofen auf 175 Grad vorheizen und kleine Kastenform mit Backpapier auslegen oder eine kleine Pappbackform (DM-Drogeriemarkt) nehmen.
  2. Banane mit Kokosmilch, Eiern und flüssigem Kokosöl pürieren.
  3. Die trockenen Zutaten mischen und unter die Bananen-Eier-Kokos-Masse mengen.
  4. Teig in die Kastenform geben und ca. 40 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Try & Enjoy 🙂

 

Erstes Fazit: Mich spricht das Buch auf jeden Fall an und ich werde fleißig weiter meiner Kokosleidenschaft nachgehen. Natürlich werde ich euch davon berichten… Kleiner Vorgeschmack: Thai-Chicken-Coconut-Soup , Cocanut-Curry-Bowl, Baked Chili-Cocanut-Polenta, Spicy Kokos-Curry-Chips …. to be continued 🙂

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