Salate & Co

Popeye-Salat mit Blumenkohlreis

Blumenkohl zählt eindeutig zu unseren Powerfoods und findet somit auch berechtigt seinen Platz im Saisonkalender. Hier wurde der traditionelle Krauskopf schon mit seinen tollen Eigenschaften vorgestellt. Es stimmt, dass Blumenkohl eine der wenigen Kohlsorten ist, die auch ein empfindlicher Magen / Darm verträgt…. ich spreche da aus eigener Erfahrung. Habt ihr schon mal Reis aus Blumenkohl gezaubert? 🙂 Super lecker und natürlich kohlenhydratärmer , aber nährstoffreicher als normaler Reis. Im Sommer nutze ich den Blumenkohlreis gerne als Basis für eine leckere Salatvariation, die sich auch toll für das Lunchpaket To Go eignet. Grundsätzlich lässt sich der ‚falsche‘ Reis auch einfach als leckere Beilage verwendet. Für das Dressing zum Salat ist wieder dein Bauchgefühl in Sachen Geschmack gefragt. Du bekommst die Zutaten und gestalte dir die Mengen je nach Geschmack. Der Eine mag es cremig & nussig ; der Andere lieber würzig ….

Zutaten:

1 mittlerer Kopf Blumenkohl (vorzugsweise BIO)
2 EL Kokosöl
3 EL Mandelmilch (oder Kokosmilch oder Variante)
2 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer
1/2 – 3/4 Schlangengurke
ca. 200 g Möhren
2 gute Hände frischer Babyspinat
für die extra Popeye-Power Portion on top: 3-4 EL Kichererbsen (Dose); Erdnüsse

Dressing:

Leinöl (ersatzweise Olivenöl oder Rapsöl)
Apfelessig
Tamari ( oder Sojasoße)
Erdnussmus
Zitrone
Kokos- oder Mandelmilch
optional frische Minze in feine Streifen

 

Zubereitung:

  1. Den Blumenkohl waschen und grob raspeln. (Thermomix: 10-15 Sekunden / Stufe 4)
  2. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und den Blumenkohlreis darin anbraten. Dabei wenden und nach 2-3 Minuten mit Kurkuma, Pfeffer und Salz würzen. Anschließend mit der Mandel- oder Kokosmilch ablöschen und weitere 2-3 Minuten unter Rühren (mittlere Hitze) garen. Anschließend beiseite stellen und abkühlen lassen.
  3. Die Gurke in Stückchen schneiden und die Möhren fein raspeln. Anschließend in einer großen Schüssel mischen und den abgekühlten Blumenkohlreis unterheben.
  4. Babyspinat waschen und dicke Stängel entfernen sowie zu große Blätter in mundgerechte Stücke teilen.
  5. Kichererbsen abschütten und gut abspülen. (Somit sind Hülsenfrüchte etwas besser verdaulich)
  6. Für das Dressing alle genannten Zutaten mischen. Ich fange immer mit ca. 80 ml Öl sowie 50 ml Apfelessig an. Dazu 1 EL Tamari und Saft von 1/2 Zitrone. Dazu kommen 2-3 TL Erdnussmus (je nach Geschmack) und ca. 30 ml Mandel- oder Kokosmilch. Alles gut shaken und nach Lust & Laune abschmecken, ergänzen & verfeinern. Optional: Zum Abschluss feine Streifen frischer Minze unterrühren. Das gibt dem Ganzen eine frische Note.
  7. Das Dressing mit dem Blumenkohl-Möhren-Gurken-Mix mischen und anschließend den Blattspinat unterheben.
  8. Zum  Schluss die Kichererbsen unterheben oder einfach on top geben und mit gerösteten Erdnüsse garnieren.

Der Salat hält sich auf jeden Fall 2-3 Tage im Kühlschrank und eignet sich wie gesagt prima auch zum Mitnehmen. Der Blattspinat zerfällt allerdings, wenn er länger mit dem Dressing vermengt ist. Das verändert den Geschmack nicht, aber es sieht natürlich schöner aus und ist knackiger, wenn die Blättchen immer frisch untergehoben werden.

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